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Kontakt

Hospizgemeinschaft Schwetzingen
IGSL-Hospiz-Regionalgruppe
Markgrafenstr. 2/9
68723 Schwetzingen
Hospiztelefon: [01 71] 858 19 87
Tel: [0 62 02] 4091009
Fax: [0 62 02] 4091129
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Bürozeiten: Di und Do 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

                           Mi 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Pressemitteilungen

  

Hospizgemeinschaft Schwetzingen bietet Seminare an zur qualifizierten Vorbereitung zum Hospizbegleiter*in 

 

 

Seit 1996 begleitet die Hospizgemeinschaft in Schwetzingen, Brühl, Hockenheim, Ketsch, Oftersheim und  Plankstadt sterbende Menschen und ihre Angehörigen auf ehrenamtlicher Basis und konnte bisher in vielen hundert Fällen Berater und Begleiter in schwierigen Zeiten sein. Derzeit zählt die Regionalgruppe Schwetzingen über 160 Mitglieder, von denen 29  für die aktive Arbeit ausgebildet sind. Dieser Kreis soll erweitert werden, um der steigenden Nachfrage nach Begleitung und Beratung gerecht werden zu können.

 

 

 

Deshalb wird im nächsten Jahr eine qualifizierte Vorbereitung angeboten, die auf dem Curriculum für Hospizbegleiter/innen der IGSL - Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand e.V. basiert und bundesweit anerkannt wird.

 

 

 

Am Anfang steht ein Einführungsseminar vom 01.02. – 03.02.2019 , an welchem alle teilnehmen können, die sich mit ihren eigenen Erfahrungen, Wünschen und Ängsten zum Thema Sterben und Tod auseinandersetzen möchten, auch wenn eine aktive Mitarbeit als Hospizbegleiter/in nicht geplant ist. Die Teilnahme an diesem Seminar ist Voraussetzung, aber keine Verpflichtung zur Anmeldung an der eigentlichen Qualifizierung als Hospizbegleiter/in.

 

 

 

Anschließend finden drei Wochenendseminare (22.02.-24.02.19, 05.04.-07.04.19 und 03.05.-05.05.19) ein Übungsvormittag, zwei Vorträgen und einem Praktikum von 45 Stunden bei einem Pflegedienst/Sozialstation, in einem Pflegeheim und/oder einem stationären Hospiz statt.

 

 

 

Wer sich grundsätzlich über Art und Umfang der ehrenamtlichen Arbeit als Hospizbegleiter/in informieren möchte, ist herzlich zu dem Informationsabendeingeladen, der am Mittwoch, den 07.11.2018 um 19:00 Uhr im UG des GRN Seniorenzentrums Schwetzingen stattfinden wird.

 

 

 

Anmeldung im Hospizbüro jeweils Dienstag und Donnerstag von 09.00 – 12.00 Uhr

 

sowie Mittwoch von 15.00 – 18.00 Uhr

 

oder unter der Telefonnummer 06202 / 4091009

 

oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Ereignisreiches Jahr erfolgreich gemeistert

Mitgliederversammlung  04. Mai 2017 im Grünen Hof  in Schwetzingen

 

Drei herausragende Ereignisse prägten, so Franz Hauns in seinem Rechenschaftsbericht, das Jahr 2017.

Beginnend mit der Hospizwoche Ende März und mit dem abschließenden Benefizkonzert des Kammerorchesters der Freien Waldorfschule Mannheim in der Kirche Sankt Pankratius Schwetzingen.

Sodann der Umzug der Geschäftsstelle im August vom GRN-Seniorenzentrum in die Markgrafenstraße. Schließlich der Start des Projektes „Hospiz macht Schule“ in der Jahnschule in Brühl.

Koordinatorin Claudia Dieter konnte in ihrem Bericht mit „Zahlen“ die Arbeit der ehrenamtlichen Hospizbegleiter würdigen. Im Vergleich zum letzten Jahr, so Claudia Dieter,  ist die Anzahl der Begleitungen gleich geblieben. Sie freute sich vor allem über das neue Beratungszimmer, das auch am Tag der offenen Tür im Oktober vorgestellt wurde. Finanzchefin Siglinde Biok konnte, mit sehr vielen Zahlen gespickt, in ihren Ausführungen einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren. Rechnungsprüfer Jochen Bartels attestierte Frau Biok eine ausgezeichnete Buchführung.

Über 20 Jahre hatte Ingrid Gottfried die Protokolle der Vorstandsitzungen und Mitgliederversammlungen geschrieben. Jetzt hat sie das Amt der Protokollführung an die von der Versammlung gewählte ehrenamtliche Hospizbegleiterin Doris Rossrucker übergeben. Ein großes Dankeschön wurde in einen bunten „Frühlingsstrauß“ an Frau Gottfried gepackt.

Im Ausblick auf das laufende Jahr wurde der anstehende Ausbildungsgang für weitere ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter bekanntgegeben.

Da in 2019 weitreichende Vorstandswahlen anstehen, war auch eine neue, zukunftsgerichtete „Aufgabenverteilung“ innerhalb des Vorstandsgremiums ein noch auszuarbeitendes Thema.

So wäre es wünschenswert, wenn sich hier auch „fördernde“ Mitglieder für eine Aufgabe in der Hospizgemeinschaft engagieren würden.

 

  

Hospiz macht Schule in der Jahnschule in Brühl zu Gast       

 Kurz vor den Totengedenktagen erarbeiten Ehrenamtliche der Hospizgemeinschaft Schwetzingen das Thema „Werden und Vergehen“ mit den Kindern der 4. Klasse an der Jahnschule in Brühl.

Kurz vor Beginn der Herbstferien erarbeiteten 6 Ehrenamtliche der Hospizgemeinschaft Schwetzingen mit den Kindern der 4. Klasse der Jahnschule in Brühl, die für sie nicht immer einfachen Themen Alt werden, Krank sein und Tod in spielerischer und kindgerechter Weise. Dass Veränderung bereits kurz nach der Geburt beginnt stellten die Schüler an Hand von mitgebrachten Fotos von sich selbst fest. Höhepunkt des ersten Tages war das Gespräch mit einer Kinderärztin, die sich allen Fragen zum Thema Krank sein und was so im Körper beim Altern geschieht stellte. Wie es ist, alt zu sein, das durfte die Klassengemeinschaft am nächsten Tag mit einfachen Hilfsmitteln wie z.B. Kopfhörer, zu großen Handschuhen und bewegungsbehindernden Gelenkschonern an sich selbst erfahren. Dies beeindruckte manches Kind so sehr, dass es meinte es sei doch ganz arg traurig, dass sich beispielsweise die Großeltern nicht mehr so einfach anziehen oder fortbewegen könnten. Auf die Frage: „Was macht ein Bestatter?“ kam die Antwort: „ Ein Bestatter gestaltet einen Sarg.“ Wie dies geschieht wurde in einem Film gezeigt. Trost und Trösten, war das Thema des letzten Tages. Dabei kamen Fragen auf wie beispielsweise: Wer und wie werden eigentlich die Erwachsenen getröstet? Die Kinder erzählten wie sie sich am liebsten trösten lassen und was ihnen in traurigen Situationen hilft wieder frohe Gedanken zu haben. Ein Schüler meinte dann auch, dass es gut wäre ab und zu traurig zu sein, denn wenn man immer nur Gutes und Schönes erlebt könnte es sein, dass man all die vergisst, die einmal waren. Fröhliche Momente könnte man dann auch wieder besser wahrnehmen.

Zum Abschluss waren die Eltern zur Vernissage eingeladen. Begrüßt wurden sie mit dem Lied, auf das immer zu Beginn und Ende eines jeden Tages getanzt wurde. Bei dem Abschlusstanz des letzten Tages wurden die Eltern mit einbezogen. Voller Stolz präsentierten die Schüler ihre Bilder und Plakate, die in diesen 3 Tagen entstanden waren.

Aber auch ihre Schatzkisten, die mit vielen Kleinigkeiten gefüllt waren, die sie zu den jeweiligen Themen erarbeitet und gestaltet hatten, wurden geschlossen gezeigt.
Der Inhalt ist nur für die Kinder selbst gedacht.

 

Einsatzplanung und Beratung in neuen Räumen

 

An einem herbstlichen  „Tag der offenen Tür“ hat die Hospizgemeinschaft Schwetzingen  die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden Schwetzingen, Plankstadt, Oftersheim, Brühl, Ketsch und Hockenheim sowie alle Hospizdienste im Rhein-Neckar-Kreis, GRN-Krankenhaus, Pflegeheime, Pflegedienste, Palliativ-Care-Teams, Nachbarschaftshilfen, befreundete Vereine und interessierte Bevölkerung zur Besichtigung der neuen Räumlichkeiten in der Markgrafenstraße eingeladen. Vorsitzender Franz Hauns konnte Bürgermeister Dr. Ralf Göck aus Brühl und Bürgermeister Jens Geiß aus Oftersheim stellvertretend für alle geladenen Gäste begrüßen und willkommen heißen. Erfreulicherweise hat auch der „Tag der offenen Tür“ viele „zufällig“ Vorbeikommende zum Besuch angelockt.

Günter Karl, Vorsitzender des Musikvereins Ketsch, gab zusammen mit Franz Hauns als „Klarinetten-Duo“ mit  „launigen“ Melodien ein musikalisches Begrüßungsständchen zum Besten.

Die Vorstellung der Räumlichkeiten übernahmen Koordinatorin Claudia Dieter-Rassloff, Klaus Holland und Vorstandsmitglieder, sie standen  gerne Rede und Antwort. Der Servicetisch mit Getränken und Gebäck war ein zentraler Anlaufpunkt für die Kommunikation mit den Besuchern.

Neu neben dem offiziellen Büro ist ein zusätzlicher Raum  für Beratungen aller Art in hospizlichen Angelegenheiten und für die internen monatlich statt findenden Supervisionen.

Die Räume sind hell und ansprechend eingerichtet. Speziell an diesem Tag konnten die Besucher auf einer sogenannten „To do Tafel“ (Bevor ich sterbe, möchte ich …) Wünsche aufschreiben. Ein Wunsch von vielen lautete: „Mit meinem Mann zum Nordkap reisen“.

Historie

Zehn Jahre war die Hospizgemeinschaft mit ihrem Büro im Untergeschoss des GRN Seniorenzentrums  am GRN Krankenhaus beheimatet. Aufgrund der gestiegenen Beratungstätigkeiten war der Wunsch nach einer räumlichen Vergrößerung gegeben. Oberbürgermeister Dr. Rene Pöltl konnte nach Anfrage in der  ehemaligen „Notfallaufnahme“  zwei Büroräume und einen Archivraum zur Vermietung anbieten. Nach einer Besichtigung wurden diese Räume zum 01. August  2017 bezogen. Die unmittelbaren Nachbarn sind: Die Reservistenkameradschaft Schwetzingen-Hockenheim, der MGV Liederkranz Schwetzingen und der Radsportverein Schwetzingen. Die monatlich stattfindenden Beratungen zur „Vorsorgemappe“ finden allerdings aus Kapazitätsgründen weiterhin im GRN Seniorenzentrum am Krankenhaus Schwetzingen statt. An dieser Stelle geht ein ganz herzliches Dankeschön an Frau Martina Burger, die Leiterin des GRN Seniorenzentrums, für die Bereitstellung des Büros und Nutzung anderer Räumlichkeiten bei diversen Veranstaltungen.  Zur Erinnerung an diesen schönen Tag durften die Besucher ein Sonnenblumen Samentütchen mit der Aufschrift  “Lass die Sonne in dein Herz“ mit nach Hause nehmen.