Kontakt

Hospizgemeinschaft Schwetzingen
IGSL-Hospiz-Regionalgruppe
Markgrafenstr. 2/9
68723 Schwetzingen
Hospiztelefon: [01 71] 858 19 87
Tel: [0 62 02] 4091009
Fax: [0 62 02] 4091129
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Bürozeiten: Di und Do 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

                           Mi 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

 

Erste Hilfe – Letzte Hilfe

 

Koordinatorin Claudia Dieter-Rassloff hatte die Ehrenamtlichen der Hospizgemeinschaft zu einer ersten Weiterbildungsveranstaltung dieses Jahres ins Hebelhaus in Schwetzingen eingeladen.

Als Referentin für das Thema „Letzte Hilfe“ –umsorgen und begleiten am Lebensende- konnte sie Frau Anne Arend-Schulte, Palliative-Care Fachkraft, gewinnen. Die Idee dieses Kurses ist, sagt Frau Arend-Schulte, für Jedermann ein entsprechendes Basis-Wissen und Basis Kompetenzen aus Hospiz-und Palliativarbeit für eine gute Sorge am Lebensende zu vermitteln. Diese Kurse werden unter anderem auch über die VHS Schwetzingen angeboten.

Hospiz macht Schule

Die ehrenamtliche Hospizbegleiterin Ingrid Müller stellte im Auftrag der Projektgruppe „Hospiz macht Schule“ Ziele und Aufgaben des Projektes umfassend vor. Sinn und Zweck ist es, führte sie aus, in Schulen der Region Schwetzingen, vorwiegend in den 3. und 4. Grundschulklassen, in 5 tägigen Projektwochen den Schülern altersgerechtes Wissen über Hospizarbeit zu vermitteln und Hilfen  zu den Fragen Sterben, Tod und Trauer anzubieten. Kontakte zu einzelnen Schulen wurden bereits aufgenommen. Das Projekt wird schon seit 2006 deutschlandweit erfolgreich angeboten und durchgeführt.

 

Demenz – nur eine Frage des Alters?

 

In der Reihe der „Samstagfortbildungen“ hatte die Hospizgemeinschaft die ehrenamtlichen Hospizbegleiter in das Hebelhaus in Schwetzingen zu einem immerwährend aktuellen Thema eingeladen. Tatjana Hartmann-Odemer und Angela Sulger, beide ehrenamtliche Hospizbegleiter, referierten in einem lebendigen Vortrag mit vielen praktischen Beispielen über das Thema „Demenz“  in der Begleitung kranker und sterbender Menschen. Ziel war es, die Hospizbegleiter in ihrer Aufgabe der Begleitung von dementen sterbenden Menschen mit Tipps und Anregungen zu unterstützen. Tatjana erklärte die verschiedenen Formen der Demenzen, wie sie entstehen und vor allem warum sie nicht nur im „Alter“ vorkommen. Aus ihrer eigenen Erfahrung im Umgang mit dementen Menschen war es ihr wichtig zu hinterfragen, welche Veränderungen können bei dementen Menschen sowohl körperlich, als auch geistig und emotional eintreten.  Angela Sulger, Palliativfachkraft im Krankenhaus in Schwetzingen, berichtete anschaulich mit ausgesuchten Beispielen aus ihrer professionellen Arbeit über den sorgsamen Umgang mit dementen Patienten. Nach einer filmischen Überleitung zeigte sie den Ehrenamtlichen in kleinen Rollenspielen Möglichkeiten auf, mit einfachen Mitteln auf die anvertrauten Menschen einfühlsam einzugehen. In Ergänzung dieser Weiterbildung konnten alle Teilnehmer gut „gerüstet“ noch wertvolles Informationsmaterial mit nach Hause nehmen.

                                                                                                         fh